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Wissenswertes:
Ein Welpe zieht ein .....Wissen schafft Sicherheit .....
Die ersten 3 Wochen, die Welpen sind noch blind und taub. sie orientieren sich ausschließlich über Geruch, Wärme und Berührung. Nähe, Ruhe und Sicherheit sind in dieser Phase das Wichtigste.
Ab der 3-5 Woche....Augen und Ohren öffnen sich, die Umwelt wird langsam wahrgenommen. Erste vorsichtige Bewegungen, ein spielerischer Kontakt zu den Geschwistern findet statt. Das Lernen über Körperkontakt beginnt.
Ab ca. der 5-8 Woche...Die Sozialisierungsphase startet: Geräusche, Menschen, Untergründe und erste Umweltreize werden abgespeichert - positiv wie negativ. Alles, was jetzt behutsam kennengelernt wird, kann später Sicherheit geben.
Wer diese Phasen kennt, kann seinen Welpen besser verstehen, Überforderung vermeiden und den Grundstein für ein entspanntes Zusammenleben legen. Eine gute, verständnisvolle Hundeschule wird euch an alles andere heranführen und lernen.
Habt ihr euch vor euerem ersten Welpen mit diesen Entwicklungsphasen beschäftigt - oder kam das Wissen erst später?
Junghunde und die Entwicklungsphase der Pubertät - eine Zeit, die nicht nur für den Menschen sondern auch für den Hund sehr anstrengend ist aber auch sehr interessant. In dieser Phase heißt es - Durchhalten, Nerven bewahren und Geduld zeigen.
Die Pubertät, viel beschrieben und dennoch ist verläuft sie bei jedem Hund anders. Eine anstrengende Phase, dabei ist sie so ein wichtiger Schritt in Richtung Erwachsenwerden. Ich möchte dir gerne mehr Informationen zu diesem spannenden Thema an die Hand geben und dich ermuntern, durchzuhalten und nach vorne zu blicken. Versprochen auch diese Zeit geht vorüber gehen. Mit Geduld, Durchhaltevermögen, liebevolle Konsequenz und einer Portion Verständnis könnt ihr gemeinsam diese aufregende Zeit entspannter meistern.
Bei Eintritt dieser Entwicklungsphase fühlen sich viele Hundehalter unsicher. Das zuverlässige Sitz, Platz usw. scheint auf einmal wie weggeblasen. Stattdessen hinterfragt der liebe Vierbeiner auf einmal, ob das Umsetzen der gelernten Signale tatsächliche seine Richtigkeit hat und die Folge hat, wenn er diese nicht ausführt. Vielleicht befindet sich dein Hund auch gerade in dieser Phase oder du kannst dich noch sehr gut an sie erinnern.
Was passiert eigentlich im Hundekörper?
Mit der Pubertät geht zudem die Geschlechtsreife einher. Es handelt sich nicht um einen klar festgelegten Zeitraum. Vielmehr geht es um den biologischen Prozess, der im Hundeorganismus abläuft. Der Rüde schüttelt vermehrt das Hormon Testosteron aus, die Hündin Östrogene. Wann dieser Zeitpunkt sein wird, ist nicht vorauszusagen. Schließlich ist jeder Hund ein Individium und sollte auch als solches betrachtet werden. Zudem spielen mehrere Faktoren beim "Startschuss" in dieser Phase eine Rolle, wie beispielsweise die Größe des Hundes, der Rasse, äußere Einflüsse und die Gesundheit des Tieres. Auch jede Menge andere Hormone haben ein Wörtchen mitzureden, nicht nur die bereits erwähnten "Sexualhormone".
Durchschnittlich startet die pubertäre Phase zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat (bei bestimmten Rassen erst mit 24 Monaten). Tendenziell ist zu beobachten, dass sich kleinere Hunderassen schneller entwickeln und eher starten als größere. Ebenso entwickeln sich i Trend Rüden und Hündinnen unterschiedlich schnell. Es finden nicht nur hormonelle Veränderungen statt. Nein, auch im Gehirn finden etliche Umstrukturierungen statt. Wie lange die Pubertät wirklich dauert und wann sie endet ist ebenfalls nicht eindeutig zu definieren. Jeder Hund entwickelt sich innerhalb seines persönlichen Kontextes in seinem Tempo.
Wie kann ich meinen Hund in und durch die Pubertät helfen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten deinen Hund zu unterstützen; Durchhalten und viel Geduld sollen nun zu deiner Devise werden. Deine Stimmung, Einstellung und Energie sind nun besonders gefragt. Auch wenn dein Hund dich in vielen Momenten regelrecht stresst, demotiviert, ignoriert ist es wichtig ruhig und besonnen zu bleiben. Lass dich nicht von der Stimmung deines Hundes anstecken wenn dieser wieder auf Durchzug stellt und sich am liebsten ohne dich sich auf dem Weg der Selbstfindung macht. Versuche deine eigene Stimmung wahr zu nehmen, sie bewusst zu kontrollieren und Ruhe zu bewahren. Ist eine Herausforderung, ich spreche aus Erfahrung aber machbar! Dein Hund nimmt deine Stimmung wahr und nimmt sie an. Er wird merken, dass du deine Führungsqualitäten behältst.
Hundetraining in der Pubertät?!
Auch wenn es in dieser Zeit schier überflüssig erscheint, da der Hund scheinbar taub wurde :-) ist ein konsequentes Training wichtig. Behalte deine liebevolle Konsequenz und Struktur, dies bietet ihm Orientierung, Sicherheit und Halt! Gehe wieder in die Übungen der Basics, in kleinen Schritten in reizarmer Umgebung. Bedenke das Hormonkarussell im Gehirn dreht sich mal weniger schnell, mal mehr. Die Reizüberflutungen können oft deinen Hund total blockieren und es geht nichts mehr.
In diesem Sinne wünsche ich euch viel Geduld, liebevolle Zeit und vergesst den Humor nicht :-))))
Stehe euch natürlich zur Seite und helfe euch gerne.!
